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Was Familienunternehmen jetzt wissen müssen
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Vereinigung der Privaten Aktiengesellschaften

Seit 1952 für freies Unternehmertum

August 2026

Hände weg von Dividenden – die AHV ist keine Kapitalsteuer

Reformpaket AHV 2030 in der Vernehmlassung

Der Bundesrat hat die Reform AHV 2030 in die Vernehmlassung geschickt. Mit der Vorlage will er die AHV für die Jahre 2030 bis 2040 finanziell stabilisieren und gleichzeitig an gesellschaftliche Veränderungen anpassen. Vorgesehen sind unter anderem Massnahmen zur Förderung der Erwerbstätigkeit bis zum Referenzalter und darüber hinaus sowie verschiedene Anpassungen im Beitragssystem. Die Vernehmlassung läuft bis zum 11. September 2026.


Die VPAG anerkennt die Notwendigkeit, die AHV langfristig finanziell zu sichern. Eine Bestimmung der Vorlage schiesst aus unserer Sicht jedoch über das Ziel hinaus: Künftig sollen Unternehmerinnen und Unternehmer, die mindestens 10% ihres Unternehmens besitzen und gleichzeitig darin arbeiten, auf einem Teil ihrer Dividenden AHV-Beiträge bezahlen.


👉 Erfahren Sie mehr im Beitrag auf der VPAG-Website

Von der Kriegssteuer zur Finanzierung des Sozialstaats


Wie hängen Landesverteidigung, Steuern und der Ausbau des Sozialstaats zusammen? Christoph A. Schaltegger, Direktor des Instituts für Schweizer Wirtschaftspolitik (IWP), Marcel Schelbert und Thomas Studer werfen in NZZ Geschichte einen überraschenden Blick auf die Entwicklung der Schweizer Bundesfinanzen – und liefern Denkanstösse für die aktuelle finanzpolitische Debatte zur Armee.

In Kriegs- und Krisenzeiten erschloss der Bund immer wieder neue Einnahmequellen, um ausserordentliche Ausgaben für die Armee zu finanzieren. So führte er im Ersten Weltkrieg erstmals eine direkte «Kriegssteuer» ein. Im Zweiten Weltkrieg folgten die Wehrsteuer sowie die Warenumsatzsteuer, die Vorläuferin der heutigen Mehrwertsteuer. Die ursprünglich für ausserordentliche Aufgaben geschaffenen Einnahmen verschwanden nach den Krisen jedoch nicht wieder. Sie blieben bestehen und ermöglichten insbesondere den Ausbau des Sozialstaats.

👉 Erfahren Sie mehr im Beitrag auf der VPAG-Website
👉 Artikel von Christoph A. Schaltegger, Marcel Schelbert und Thomas Studer

Transparenzregister: Hackerangriff in Liechtenstein zeigt Risiken

Am 1. Oktober 2026 nimmt das neue Transparenzregister des Bundes seinen Betrieb auf. Unternehmen müssen darin Angaben zu ihren wirtschaftlich berechtigten Personen hinterlegen. Kurz vor dem Start zeigt ein Hackerangriff im benachbarten Liechtenstein, welche Risiken mit einer solchen zentralen Sammlung sensibler Daten verbunden sind.

👉 Erfahren Sie mehr
👉 Beitrag vom 29. Juni 2026 zur Einführung des Transparenzregisters

Die VPAG vertritt Ihre Anliegen gegenüber Politik, Behörden und Öffentlichkeit und informiert Sie regelmässig über politische, wirtschaftliche und regulatorische Entwicklungen.

Mit freundlichen Grüssen
Ihre VPAG

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